Back to good

25. August 2011

Job: done.

Manchmal geht’s doch schneller als man denkt.

Heute zuuuuufällig mit meinen früheren Personaler telefoniert und zuuuuufällig heute kündigt jene frühere Kollegin, deren Stelle, die ich immer haben wollte, ich jetzt auch haben kann.

Bisschen peinlich ist es ja schon, nach einer coolen „Ich bin viel zu gut für eure ewige Hinhaltetaktik“-Kündigung wieder zum alten Arbeitgeber zurückzugehen, aber da steht man einfach mal drüber, oder?

Morgen lasse ich noch eben meinen Chef und den Rest der Truppe aus allen Wolken fallen und in drei bis vier Wochen – je nachdem, wie gnädig man mich aus dem Knüppelvertrag entlässt – gibt’s hier schon wieder viele lustige Taxigeschichten zu lesen.

So, und wer bietet mir nun Asyl oder hilft mir alternativ, den Umzug zu wuppen?

Verbindliche Angebote bitte an per Mail an Mia,

die heute zur Abwechslung mal sooooooooooo glücklich ist. 🙂

Advertisements

Schee war’s!

22. August 2011

Das war er nun, mein erster Besuch und gleichzeitig Arbeitstag in der Heimat nach neun Wochen im Exil.

Den Großteil des Samstags habe ich es zwar vorgezogen, mich statt im Taxi doch lieber kopfüber in der Kloschüssel aufzuhalten („Sind Sie vielleicht schwanger?“ – „Ähm, nein.“ – „Wirklich nicht?“ – „Wirklich nicht.“ – „Ausgeschlossen??“ – „Argh…“), mich dann aber gegen Abend auf die Straße gewagt und dort konnte ich mich bis Mitternacht austoben. Natürlich ist ausgerechnet diesem Abend keine bloggenswerte Story entsprungen, aber es war dennoch – trotz Toyota! – echt gut und ich musste mir doch ab und an mal die Frage stellen, warum genau ich noch mal weggezogen bin.

Also, worüber schreibe ich nun? Ich könnte meinen Blog kurzfristig in einen „Warum mein neuer Chef ein gemeiner Hund ist“-Kummerkasten umbenennen und euch mit den Highlights aller fiesen Sprüchen seinerseits bei Laune halten.

Oder aber wir diskutieren hier die Ehe eines meiner Oberbosse, dessen allerliebste Ex-und-immer-mal-wieder-sonst-siehst-Du-die-Kinder-nicht-mehr-Frau ich im Auftrag eines anderen (weiblichen) Oberbosses Nachrichten auf höchstem Niveau („Sie sind hässlich!“) schicken darf.

Oder ich filme in Zukunft mit versteckter Kameras die Typen, die sich hinter meinen Blind Dates verbergen, die ich via Internet hier in Frankfurt so akquiriere. Teilweise echtes Freakshow-Material, ich sag’s euch.

Long story short: Rückkehr ins Stuttgarter Taxibusiness ist (spätestens seit Samstag ganz doll) gewünscht und geplant und vom Vize-Taxichef schon mal abgesegnet. Brauche ich also nur noch ’nen „richtigen“ Job, ’ne Wohnung und den nötigen Bock, alles, was ich hier gerade ausgepackt habe, wieder einzupacken. Ach ja, ’s Läba isch koi Schlotzer. 😀

Verzeiht den geistig verwirrten Eintrag. Hab mir wohl dank meines Herzchens von Chef ’ne kleine Psychostress-Magenschleimhautentzündung eingefangen und stehe sozusagen unter Drogen. 😉


Rückfall

17. August 2011

So, nach zwei Monaten Abstinenz wollen wir doch mal gucken, ob ich noch in dem ein oder anderen Futterleser rumhänge. 😉

Erstaunlicherweise schaffen es täglich immer noch an die 100 verirrte Seelen hierher und denen darf ich nun die frohe Botschaft verkünden, dass ich … *Trommelwirbel* … wieder Taxi fahre.

Zwar erst mal nur kommendes Wochenende und das unterm Strich für umsonst, weil ich ja immerhin 400 km fahren muss, aber wir wissen ja alle: „Die Vernunft ist des Herzens größte Feindin.“ 😀

Drückt mir die Däumchen, dass ich es noch kann! Vielleicht gibt’s dann hier wieder öfters was. Mein Ex-und-immer-mal-wieder-Chef rollt, glaube ich, nur noch mit den Augen … aber er lässt mich machen, deshalb: Yippieh!